Geregeltes Leben - Alltag in der Kita

Feste Ansprechpartner
Um den Start in den Kindergartenalltag für ein neues Kind möglichst einfach zu machen, bekommt bei uns jedes Kind schon in der Eingewöhnungsphase eine Erzieherin/einen Erzieher als feste Bezugsperson zugeordnet. Sie (oder Er) bleibt für die gesamte Zeit im Kindergarten bis zum Übergang in die (Vor-)Schule zuständig für das Kind und erster Ansprechpartner für die Eltern.
Gemeinschaft erleben
Kinder in der modernen Gesellschaft sind stark individualisiert. Sie wachsen zunehmend in Kleinund Kleinstfamilien oder in wechselnden Konstellationen sogenannter Patchwork-Familien auf. Gruppenerfahrungen mit anderen Kindern sind in ihrer Lebenswelt eher selten und von Erwachsenen gesteuert, denn meist gilt: „Die Straße ist kein Spielplatz mehr!“. Das heißt, der öffentliche Raum ist kein Ort mehr, an dem Kinder sich gefahrlos in ihrer Freizeit bewegen und spielen können. In der Kita versuchen wir Kindern intensive Erfahrung als lebendiges und selbstbestimmtes Mitglied in einer Gemeinschaft zu ermöglichen.
Integration Behinderter
Die Arbeit mit geistig und körperlich behinderten Kindern ist Herausforderung und zugleich Chance für die tägliche pädagogische Arbeit. In unseren Einrichtungen haben wir uns für ein pädagogisches Konzept entschieden, welches das gemeinsame Leben und Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung unterstützt.
Lecker und Gesund: Unser Essen
Beim Essen orientieren wir uns am Konzept der „Optimierten Mischkost“ des Dortmunder Forschungsinstituts für Kinderernährung, welches auch von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung übernommen wurde. Das Konzept berücksichtigt unter anderem Empfehlungen zur Nährstoffund Energiezufuhr sowie zu Eiweißen (Proteinen), Fett, Kohlenhydraten, Ballastund Mineralstoffen, Vitaminen, Spurenelementen und Wasser bzw. Flüssigkeiten. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, kümmern sich in den Kitas der Tigerente Profis um das Essen. Das Essen wird von Vollwert-Caterern frisch gekocht, ist fast vollständig Bio und wird warm geliefert. Die gemeinsame Mahlzeit ist für uns auch immer pädagogisch und sozial wertvoll und die Kinder werden von den Erziehern unterstützt. Auf spezielle gesundheitliche oder religiöse Anforderungen könnten wir dank der Zulieferer auf Wunsch eingehen. Zusätzlich bieten wir immer zuckerarme Getränke (Wasser, Schorle), Obst, Rohkost, Milch und Müsli an.
Sicherheit durch Rituale
Die relativ freie Aktivität in der offenen Arbeit braucht einen Rahmen, der Sicherheit und Struktur bietet. Ein rhythmisierter Tagesablauf ordnet den Tag und gibt allen Beteiligten Anlässe für Sammlung und Zerstreuung. Kleine Rituale, ob zum Auftakt des Tages in der Morgenrunde, zum Essen oder zum Geburtstag von einzelnen Kindern geben den Kindern immer wieder ein Gefühl von Geborgenheit und aktiver Mitgestaltung.
Regeln und Beteiligung
Natürlich ist ein Kindergarten ein Ort, an dem Erwachsene Regeln und Rahmenbedingungen vorgeben müssen. Das ist auch für die Kinder gut: Regeln geben Kindern Sicherheit und Schutz. Wichtig ist, dass diese plausibel und nachvollziehbar sind und kindgerecht umgesetzt werden. Dem jeweiligen Alter und Entwicklungsstand der Kinder entsprechend beziehen wir die Kinder in die Ausgestaltung des Regelwerkes mit ein. Im Konfliktfall versuchen wir im Gespräch Lösungen zu entwickeln statt durch Strafen einen Streit einfach zu beenden.
Vertrauensvoll: Zusammenarbeitmit Eltern
Keiner kennt ein Kind besser als die Eltern. Wir betrachten Mütter und Väter daher als Fachleute für ihr Kind. Wenn Eltern sich Sorgen machen oder unsere Arbeit hinterfragen, nehmen wir dies sehr ernst und suchen das Gespräch. Es ist uns wichtig, dass Eltern uns Vertrauen entgegen bringen und auch sehen können, dass wir uns um eine sinnvolle Pädagogik bemühen und ihr Kind bei uns gut aufgehoben ist. Wir verstehen uns als Partner der Eltern.